Mit Crowdfunding zu sauberen Flüssen

Mit Crowdfunding zu sauberen Flüssen – 

Das Müllsammelboot von Berky macht’s möglich

Das Besondere am Berky-Geschäftsmodell

Die Berky GmbH ist einer der weltweit führenden Hersteller von Maschinen zur Gewässerunterhaltung und setzt sich mit großem Engagement für nachhaltige Projekte ein. Berky stellt von handgeführten Geräten über selbstfahrende Arbeitsmaschinen bis hin zu Mäh- und Sammelbooten alle Arten von Maschinen zur Gewässerunterhaltung her. Zudem leben sie Umweltbewusstsein, wie kaum ein anderes Unternehmen. Unternehmensintern fördern und entwickeln sie das Bewusstsein zur Erhaltung der Umwelt bei allen Mitarbeitern. Auch außerhalb der Firma kommunizieren sie bei Kunden und Lieferanten ihre Umweltgrundsätze und gewinnen so zusätzliche Ideen zur laufenden Verbesserung. Mit ihrer Idee des Müllsammelboots „CollectiX“ haben sie ihre nachhaltige Unternehmensphilosophie einmal mehr unter Beweis gestellt.

Berky’s Zusammenarbeit mit cm&p

Anfang März, zu Beginn von Corona, starteten wir unsere Zusammenarbeit. Aufgrund des Lockdowns wurden aus geplanten Tages-Workshops 90-minütige Web-Sprints per Video-Konferenz und Sharepoint. Das brachte einer effektiven und zielorientierten Zusammenarbeit gleichzeitig keinen Abbruch. Gemeinsam analysierten wir Berky’s Vertriebsprozesse und entwickelten Optimierungen vor allem in den Bereichen Vertriebscontrolling und Vertriebssteuerung. Immer sehr pragmatisch, direkt mit den nötigen Tools unterlegt und digital begleitend bei der Berky-Umsetzung vor Ort. Schließlich konnten wir ja nicht persönlich dabei sein.

Seit Juni sprechen wir uns nun regelmäßig, meist monatlich, um bei der fortlaufenden Umsetzung der neuen Vertriebsprozesse weiterhin zu coachen und zu unterstützen.

Das Müllsammelprojekt in der Slowakei

Mitten in unserer Zusammenarbeit erhielten Berky und ihr Projektpartner PGS (pasific garbage screening) einen Hilferuf aus der Slowakei. Die beiden Unternehmen waren aktuell noch dabei ihr neues Müllsammelboot „CollectiX“ im Emsland zu testen, da kam auch schon der erste wichtige Einsatz. Der Hron, ein Nebenfluss der Donau, war so verschmutzt, das sofortiges Handeln dringend nötig war. Sofort ergriffen Berky und PGS die Initiative und sagten zu. Allerdings musste das Projekt auch irgendwie finanziert werden. Dank eines Crowdfundings über die Plattform Startnext sammelten sie innerhalb 3 Wochen rund 21.000 Euro und konnten bereits Anfang August mitsamt dem Boot in die Slowakei aufbrechen. Dort angekommen bot sich ihnen ein ernüchterndes Bild. „Was wir dort vorgefunden haben, war erschreckend. Mitten in Europa so viel Müll zu finden, damit hätten wir nicht gerechnet. Das waren nicht nur Plastikflaschen. Auch Kühlschränke, Schuhe, Deo-Dosen, in unglaublicher Menge“, so Dr. Tilman Flöhr, Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung bei PGS.

Das spornte das Team allerdings nur weiter an und so schafften sie erstaunliche 10 Tonnen Müll innerhalb von drei Tagen aus dem Fluss. Zusätzlich konnten wichtige Daten gewonnen werden, um die Erkennung des Plastiks durch künstliche Intelligenz weiter zu optimieren. Es wurde des Weiteren mit NGOs und Lokalpolitikern gesprochen, um das Problem nachhaltig zu verbessern. Das gesamte Projekt wurde von landesweiten Medien begleitet, um auch auf diesem Weg Bewusstsein für die Problematik zu schaffen. Rund um, ein voller Erfolg!

Hier soll die Geschichte der Müllsammelboote allerdings nicht aufhören, bestätigt Tilman Flöhr: „Das Ziel ist es, eine CollectiX-Flotte aufzubauen und weltweit die Flüsse von Plastik zu befreien.“ Und auch diesbezüglich gibt es schon erste Pläne. Ein nächstes Ziel könnte schon bald Südafrika sein. Verfolgen Sie die CollectiX-Flotte auf ihrer eigenen Homepage.

Uns, cm&p, hat es sehr gefreut ein solch engagiertes und motiviertes Unternehmen wie Berky beim Ausbau seiner vertrieblichen Aktivitäten zu begleiten. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Wenn Sie genauso begeistert von der Müllsammel-Mission in der Slowakei sind wie wir, dann schauen Sie sich das 4-minütige Video auf YouTube an, welches das Projekt und die Umstände vor Ort nochmal viel besser einfängt, als wir es je beschreiben könnten.

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