Jährlicher Betriebsvergleich von Bilanzkennzahlen

Beim Betriebsvergleich von Bilanzkennzahlen werden einmal im Jahr die Bilanzkennzahlen des eigenen Unternehmens mit den Bilanzkennzahlen eines anderen Unternehmens oder mehreren Unternehmen verglichen.

 

Ziel ist es, die Ist-Situation des eigenen Unternehmens besser einschätzen zu können und die subjektive Wahrnehmung bei der individuellen Standortbestimmung und gegenüber anderen Unternehmen mit nachweislichen Daten und Fakten zu belegen und Fehleinschätzungen entgegenzuwirken.

 

Der jährliche Betriebsvergleich von Bilanzkennzahlen erfolgt auf Basis des Jahresabschlusses. Entweder die Teilnehmer erfassen die JA-Daten direkt in einen Fragebogen, oder die durchführende Stelle erhält die Jahresabschlüsse aller Teilnehmer und erfasst die Daten dann selbst.

 

Bei den Betriebsvergleichen unterscheidet man typischerweise zwischen Branchen-Betriebsvergleichen, Betriebsvergleichen von Verbundgruppen und Betriebsvergleich Erfahrungsaustauschgruppen.

 

Den einzelnen Arten von Betriebsvergleichen haben wir uns in separaten Artikeln gewidmet:

 

  • Branchen-Betriebsvergleiche
  • Betriebsvergleich von Verbundgruppen
  • Betriebsvergleich Erfahrungsaustauschgruppen

 

Um an einem jährlichen Betriebsvergleich von Bilanzkennzahlen teilzunehmen, ist es notwendig, die entsprechenden Unternehmensdaten bereitzustellen. Der Jahresabschluss beinhaltet alle relevanten Daten und ist somit besonders gut als Grundlage geeignet. Zusätzlich dazu werden Sonderfragen gestellt, um Besonderheiten, die nicht ohne Weiteres in dem Jahresabschluss erkennbar sind, zu klären. Dazu gehören beispielsweise die Vergleichbarkeit von Unternehmen mit gemieteten Firmenräumen zu Räumlichkeiten im Eigentum oder der Finanzierung per Bankkredit oder Leasing.

 

Auf Basis der bereitgestellten Daten werden anschließend die eigenen Unternehmenszahlen mit denen anderer Unternehmen verglichen. Nachfolgend einige Beispiele typischer Bilanzkennzahlen des Betriebsvergleichs:

 

  • Umsatzrentabilität
  • Personalintensität
  • Abschreibungsquote
  • Vertriebskostenanteil
  • Herstellungskostenanteil
  • Verschuldungsgrad

 

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